Stiefmütterchen
Wenn die Duftwicken-Saison endet, brauchen wir ja neue Projekte
Also im Oktober-November für eine frühe Frühlingsblüte oder im Januar-Februar für eine Sommerblüte. Stiefmütterchensamen keimen schlecht, wenn es zu warm ist. Daher sollten Sie die Samen bei kühlen Temperaturen aussäen, vorzugsweise unter 15°.
Meine Aussaaten standen von der Aussaat bis ca. März in einem unbeheizten Gewächshaus.
Füllen Sie ein Anzuchtgefäß mit Anzuchterde. Drücken Sie die Erde an und gießen Sie sie gründlich durch.
Legen Sie einen Samen in jede Zelle. Dies dauert etwas, liefert aber die besten Ergebnisse. Stiefmütterchen sind Lichtkeimer, daher sollten die Samen nicht mit Erde bedeckt werden. Streuen Sie eine dünne Schicht Vermiculit über die gesamte Schale.
Nach ca. 14-20 Tagen beginnen die Samen zu keimen. Es ist wichtig, dass die Samen nicht zu warm stehen.
Achten Sie darauf, die Aussaat immer feucht zu halten, indem Sie die Pflanzen besprühen oder das gesamte Anzuchtgefäß in ein großes Saatbeet stellen, das am Boden mit etwas Wasser gefüllt werden kann. (Beachten Sie, dass Stiefmütterchen keine Wasserpflanzen sind.)
Wenn das Wetter günstig erscheint, werden die Setzlinge ins Freie gebracht. Halbschattig stellen und weiterhin feucht halten. Stiefmütterchen vertragen einige Minusgrade und sogar etwas Schnee.
Nach ca. 6 – 8 Wochen ist es Zeit, die Pflanzen in gedüngte Pflanzerde umzuschulen. Dies geht ganz einfach, indem man einen einzelnen Erdballen in einen 7 cm großen Topf mit nährstoffreicher Erde pflanzt.
Wenn die Pflanzen eine gewisse Größe erreicht haben und vielleicht schon einige Blütenknospen zeigen, ist es Zeit, sie in Beete oder Töpfe zu pflanzen. Pflanzen Sie sie dicht aneinander, um längere Stiele zu erhalten.









































